Lokalbahnhof

Nicht nur der tägliche Einstieg ins Chaos

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Widerruf der Unabhängigkeit Hessens

15. November 2008 · Keine Kommentare

Auch im BKA – dem Bundeskanzler(Innen)amt – macht man sich Sorgen um die in Hessischen Landen stattfindenden Absurditäten. „Mein Gott Walter!“ kann man da nur sagen. (Gibts auch bei YouTube) Das vorab über diverse Kanäle publizierte Dokument will ich an dieser Stelle ungekürzt wiedergeben:

Widerruf der Unabhängigkeit Hessens

An die Bürger des Landes Hessen!

Aufgrund Ihrer nachgewiesenen Unfähigkeit, einen auch nur halbwegs kompetenten Ministerpräsidenten zu wählen, welcher sich bei seiner Regierung auf eine auch nur hauchdünne Mehrheit im Hessischen Landtag verlassen kann, wird Ihnen hiermit der Status als eigenständiges Bundesland entzogen und Sie werden einstweilen direkt der Administration durch die Bundesregierung unterstellt.
Der Bundeskanzler Frau Merkel (sic!) übernimmt hiermit per sofort kommissarisch das Amt des Ministerpräsidenten des Landes Hessen; außer für den Landkreis Fulda, der ihr zu katholisch ist.
Der Hessische Landtag wird aufgelöst, das Land Hessen selbst wird ab 2010 auf die angrenzenden Bundesländer aufgeteilt, um eine ordentliche Verwaltung sicherzustellen.
Um den Übergang der hessischen Bürger in geordnete Staatsverhältnisse sicher zu stellen, erlässt der Bundeskanzler folgende Rechtsverordnung, welche nach Verkündung im Bundesgesetzblatt sofort in Kraft tritt:

  1. Alle Bürger des Landes Hessen haben aus eigenen Mitteln ein aktuelles allgemeinanerkanntes Wörterbuch der Deutschen Sprache und eine entsprechendesLehrbuch der Deutschen Grammatik anzuschaffen.
  2. Aus diesen haben sich die Bürger unverzüglich über die korrekte Aussprache und Grammatik des Hochdeutschen zu informieren. Dies gilt umso mehr für die Gebiete Nordhessens, die Niedersachsen zugeschlagen werden. Bürger der Gebiete südlich des Mains, die dem Bundesland Bayern zugeschlagen werden, sind von dieser Verpflichtung suspendiert, ausgenommen derjenigen, die regelmäßig nach Norddeutschland einreisen.

    Insbesondere haben sich die Bürger den korrekten Gebrauch der Konjunktionen „als“ und „wie“ anzueignen.

    Die Aussprache von „ch“ als „sch“ wird bestraft.

    Der korrekte Gebrauch von hartem und weichem „S“ ist ab dem 3. Lebensjahr verpflichtend zu erlernen.

  3. Gaststätten und Einzelhändler dürfen Bestellungen in hessischem Dialekt nicht mehr entgegennehmen.
  4. Der Handel mit Apfelwein, Handkäse und deren Derivaten wird unter den Erlaubnisvorbehalt des Bundesverteidigungsministeriums gestellt. Es gelten die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes analog.
  5. Das Stadtgebiet Frankfurts wird an der Mainlinie geteilt. Der nördliche Teil wird zur Sonderwirtschaftszone erklärt, die ausschließlich der Kontrolle durch die Deutschen Börse AG untersteht. Bürgermeister wird automatisch der Vorstandsvorsitzende derjenigen Bank, die den höchsten Wolkenkratzer im Stadtgebiet besitzt/geleast hat.
  6. Der südliche Teil Frankfurts wird in „Biosphärenreservat Sachsenhausen“ umbenannt. Er ist mit geeigneten Einfriedungsmaßnahmen gegenüber der Außenwelt und insbesondere Frankfurt-Nord vor unbefugtem Grenzübertritt zu sichern. Ein- und Ausreise werden durch den Zoll kontrolliert. Das Schengen-Abkommen wird insoweit aufgehoben. Dieser Teil Frankfurts dient der Konservierung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten der primitiven hessischen Naturvölker. Der Erlaubnisvorbehalt der Nr. 3 ist hier aufgehoben, jedoch die Einfuhr von Bier untersagt.

  7. Die Stadt Wiesbaden rollstuhlgerecht ausgebaut.
  8. Sämtliche von den hessischen Landesregierungen begonnene aber nie fertig gebauten Autobahnen werden zügig vollendet. Dadurch sollte die zivilisatorische Erschließung von Gebieten wie Waldeck-Frankenberg, Biedenkopf oder dem Odenwald endlich möglich werden.
  9. Sämtliche Wähler, die bei der Landtagswahl die Linke gewählt haben, werden in die Landkreise Fulda und Bad Hersfeld umgesiedelt, diese werden Thüringen angegliedert. Damit wird der Lehrermangel in Ostdeutschland behoben. Zum Ausgleich wird das Eichsfeld Niedersachsen zugeschlagen.
  10. Der 3.10. ist nicht mehr gesetzlicher Feiertag. Neuer hessischer Nationalfeiertag ist der 3.11. Dieser heißt „Unentschiedenheitstag“.
  11. Karneval- und Fasching feiernde Gebiete Hessens werden dem Land Nordrhein-Westfalen zugeschlagen. Während der Kampagne haben sich feiernde hessische Narren durch einen deutlich sichtbar auf der Kleidung zu tragenden Aufnäher in Form eines Bembels zu erkennen zu geben. Zum Ausgleich haben nichtfeiernde Gebiete NRWs die Möglichkeit, gegen Zahlung einer Jeckenausgleichsabgabe nach Niedersachsen überzutreten.
  12. Die Lärmbelästigung durch den Frankfurter Flughafen muss zum Wohle derBevölkerung umgehend unterbunden werden. Für den gesamten Bereich der Einflugschneisen wird daher ein Nachtwohnverbot ausgesprochen. Menschen dürfen sich in diesen Gebieten nach 22:00 Uhr nicht mehr aufhalten. Damit werden zuverlässig Gesundheitsschädigungen durch nächtliche Lärmbelastung ausgeschlossen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Danke an den Informationsgeber Thomas B. für dieses Dokument!

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Deutschlands Weg zur Revolution

15. November 2008 · Keine Kommentare

Auf was für Ideen man in kommt, wenn man Zeit hat. Wenn Müntefering den ganzen Tag vor lauter Linksparteien warnt, die wegen computerberechneter Erfolge zersplittern, und die Frankfurter Börse besetzt wird. Ein spannender Artikel – spätestens, wenn dann auch noch die Frankfurter Arbeiterzeitung (FAZ) ins Spiel kommt…

Popmarxismus: Wie Deutschland sozialistisch werden könnte

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Ein neues Logo

13. November 2008 · Keine Kommentare

Ha! Ich hab ein neues Logo. Und in Frankfurt wird man noch nicht mal komisch angeschaut, wenn man wie ein Idiot vor dem „Fahrgastinformationssystem“ steht und versucht bei voller Fahrt im wackelnden Zug das Ding ungefähr 20 mal zu fotografieren…

Mal schauen, was ich auf den Unterseiten mache, die muss ich aber auch erstmal erforschen bzw. finden. Im Archiv gibt es z.B. noch irgendwelche Südseestrände…

Jetzt fehlt noch die Reihenfolge im Design. Eigentlich hätte ich das Bild lieber weiter oben…mal sehen.

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Lokalbahnhof – Ein eigenes Weblog

12. November 2008 · Keine Kommentare

So ist es also Zeit geworden, auch anzufangen zu bloggen. Auch wenn ich gerade kein Auslandssemester vor mir habe oder hinter mich bringe. Ein eigenes Weblog – wahrlich in Zeiten von selbst installierenden Paketen keine große Herausforderung. Und eine eigene Domain – viele die mich kennen, wird auch die Wahl des Namens eher nicht verwudern. Hoffe ich zumindest.

Hoffentlich wird niemand erwarten, hier regelmässige Einträge vorzufinden, in Zeiten von erneuten Wahlkämpfen und sich wiederholenden Vorlesungen wird wahrscheinlich nicht endlos viel Zeit bleiben.

Auch das Bannerbild sollte nochmal durchdacht werden. Vielleicht finde ich ja irgendwas passenderes, ich hab schon die ein- oder andere Idee… Außerdem werden einige Links nicht gehen – da sich die Besucherströme jedoch eher in Grenzen halten werden, ist das wohl verschmerzbar.

Dafür wird das Praktikum morgen vermutlich wieder interessant. Und nicht so anstrengend, wie die letzte Vorlesung…

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