Ich habe Internet. Der Techniker war heute morgen da. Angekündigt für 9 bis 11 Uhr kamen sie schon um 9:20 Uhr. Super! Insgesamt hat bisher wirklich alles gut geklappt. Das Kabel ist leider mehrfach gebrochen und muss repariert werden – das geht aber erst, wenn mein Nachbar da ist, da läuft das Kabel wohl irgendwie hin. Die beiden von Мегалан/Megalan waren aber sehr bemüht und haben mit Isolierband das Beste rausgeholt :-) Und wenn mein Nachbar mal da ist, soll ich nur anrufen und sie sind in zwei Stunden da. Das sollte mal jemand der Telekom flüstern….
Soweit erstmal in Kürze…
Чао – Фипс / Tschao – Fips
P.S.: Die Kommentarfunktion sollte nun funktionieren. Die war einfach deaktiviert….
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Das ist nur Wasser. (wort-for-wort: Nur Wasser ist) Etwa das habe ich heute morgen gedacht, als ich aufgestanden bin. Gleichzeitig einer der ersten Sätze aus meinem Bulgarisch-Sprachkurs-Buch. Vielleicht habe ich auch eher gedacht: „hoffentlich ist das nur Wasser“. Es war nämlich auf meinem Fußboden und unter meinem Bett – und offenbar irgendwo aus der Fußleiste (?!) ausgetreten… Naja, nachdem der Schock überstanden war und das Wasser mit Klopapier aufgewischt (ich sollte mir mal Küchentücher kaufen – da kann man dann auch Geschirr mit abtrocknen ;-)) dachte ich mir: Kann man jetzt auch nix machen. Inzwischen hat die Домакин/Domakin, die Hausmeisterin, danach geschaut. Keine Ahnung, was da ist… (an dieser Stelle kann sich übrigens jeder selbst überlegen, mit welcher Eselsbrücke man sich das Wort für HausmeisterIn gut merken kann….).
Es war allerdings etwas komisch. Als ich der zuständlichen Koordinatorin dann erzählte, dass bei mir Wasser im Zimmer ist, hat sie direkt organisiert, dass jemand schaut und telefoniert und ist mit mir durch die Uni gegangen in ein Büro für die Wohnheime. Sie hat gesagt es tut ihr so leid und sie hätten mir ja extra das schönste Zimmer gegeben – und mir war das ganze dann ziemlich unangenehm. Ich konnte ihr glaube ich nicht wirklich glaubhaft versichern, dass ich das nicht so schlimm finde aber es nur melden wollte (weil das z.B. für den Holzfußboden vielleicht uncool ist..) aber ein ungutes Gefühl blieb mir trotzdem. Es ist einfach schwierig, glaube ich, etwas zu kritisieren, ohne gleich gefühlte Generalkritik auszuüben. Ob ich mich daran gewöhnen muss, oder noch lerne es richtig zu sagen… Schwierig.
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Heute war der erste halbe Tag in der Uni София – gerade mache ich Mittagspause (пауза/pausa – auch eine dankbare Vokabel :-)).
Es war zwar nicht so ganz problemlos, alles zu finden und die richtigen Personen anzusprechen, aber alle waren wirklich nett und hilfsbereit. Gleich habe ich noch einen Termin mit jemandem, der mir die Uni etwas erklären will. Leider ist der Semesterstart noch etwas hin – da wurde ich leider falsch informiert. Die Masterstudiengänge starten erst am 1. März. Hätte für mich etwas weniger Stress bedeutet, hätte ich das gewusst…dafür bekomme ich noch etwas Semesterferien :-)
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Der nächste Morgen war wieder von ein paar Überraschungen geprägt. Erstmal gab es etwas mehr Tscherni Vrah (Berg) zu sehen. Die Kaffeemaschine funktionierte zwar tadellos und der Kaffee war gut – aber die Konstruktion war eher eigenartig. Die Steckdose war aber schon so…hätte sie ja repariert (die Sicherungen sind sogar im Zimmer, echt praktisch) – aber es fehlt leider was dran.
Dann unter die Dusche. Das mit dem warmen Wasser war vielleicht zu optimistisch – beim ersten Anmachen kommt erst Luft, dann spritzt es ganz gewaltig (naja, einfach länger nicht benutzt). Dann kommt doch Wasser – aber eiskalt. Und warm wurde es auch nicht. Ich hab im Geiste schon das Wort für Warmwasser rausgesucht (es ist бода топла/boda topla – glaube ich). Naja, mit etwas Optimismus kann man ja das Wasser auch mal 5 Minuten laufen lassen und siehe da: es wird warm! (das hat jetzt mehr Wasser verschwendet als die Sicherheitskontrolle gestern, glaube ich…). Die Dusche ist super – das man halb auf der Schüssel steht, ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber der Spülkasten ist eine perfekte Abstellfläche für Shampoo… Vielleicht kann man aber wenn man morgens knapp dran ist, das Duschen mit anderen Tätigkeiten im Bad gleichzeitig erledigen – spart sicherlich Zeit.
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Nach einigen Eskapaden und der Rennerei durch (gefühlt) halb Sofia, habe ich danach den Entschuss gefasst, nach einer Brezel und einer Schinkenstulle von der Lufthansa noch was Richtiges zu essen. Im Endeffekt wurde es ein halb verbrannter Hot Dog für weniger als ein Lew. Zu dem kam ich, weil im Nachbargebäude die Internetfirma residiert. Die heisst Мегалан – Megalan (für alle Computerkenner eine eher skurile Wortzusammensetzung…). Dort habe ich Internet beantragt und der Techniker will am Mittwoch kommen (bis dahin habe ich leider kein Internet – oder, falls ihr das hier vorher im Netz gefunden habt, mein Handy überredet…). Die 30 MBit-Standleitung (also DSL 30.000) kostet schlappe 25 Лева und damit mit 12,50 Euro ein Bruchteil einer vergleichbaren VDSL- oder UnityMedia-Leitung in Deutschland. Der Tarif-Flyer spricht von „Unbegrenzt Economy“, wenn man den billigsten Tarif – 30 Mbit down, 20 Mbit Upload (aber nur in Bulgarien, international sind es nur 5 Mbit) – nimmt. Für immernoch nicht sehr teure 100 Лева also 50 Euro (etwa das, was VDSL kostet) bekommt man „Unbegrenzt Extra“: 70 Mbit Download, 45 MBit (BG)/25 MBit (int.) Upload (quasi DSL 70.000). Eine Geschwindigkeit, die es glaube ich in Deutschland kaum gibt. Zum Vergleich: Zuhause in der Teichstraße gibts nur 2 Mbit Download und 0,2 Mbit Upload (DSL 2.000). Für 50 Euro im Monat….
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…ist nun tatsächlich Wirklichkeit geworden: Аэ сем в София. Ich bin in Sofia.
Und was gibt es mehr zu Wünschen? Doppelglasfenster, Kühlschrank im Zimmer, Dusche und WC im Zimmer, … – ich kann mich wahrlich nicht beschwerden. Gut: Dass die Dusche und die Toilettenschlüssel denselben Platz im Bad einnehmen muss man halt mal ausprobieren. Und das Zimmer ist echt schön! Der Blick aus dem Fenster ist vermutlich auch einer der schönsten in Студенски град (Studenski Grad, Studendenstadt) – man schaut direkt auf der Cerni Vrah, den Hausberg Sofias. Den Gang und auch die Fahrstühle vergisst man dafür gerne. Bei der ersten Fahrt war ich ob der fehlenden Innentür im Aufzug doch etwas irritiert und musste mich tunlichst von der sich nach unten bewegenden Wand fernhalten….
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Tags: Bulgarien · Sofia
Nach langer, langer Zeit werde ich hier den Lokalbahnhof etwas ‚entmotten‘ und für Berichte aus meinem Auslandssemester nutzen. Wie der geneigte Bulgare sicherlich verstehen wird (also vielleicht zwei Personen, die ich kenne…) heisst „Добър ден“ „Guten Tag“. Gesprochen wird es etwa „Dober Den“ – alle die vorhaben, mich mal zu besuchen, können sich das ja merken – beim Zollbeamten („Митничар/Mitnitschar“) sicherlich praktisch… – achso: Ich werde übrigens nach Sofia fahren, was sich ungefähr hier befindet: http://osm.org/go/x1DHY3F- (das ist auch die Hauptstadt Bulgariens, nicht Rumänien – das liegt aber gleich neben dran :-))
Ob und wie der Titel „Lokalbahnhof“ jetzt zu einem Auslandssemester in Bulgarien passt hab ich noch nicht so ganz herausgefunden – vielleicht hast Du ja eine Idee?

Auf jeden Fall scheint es sicher, dass ich Fahre. Die Bestätigung kam immerhin schon am 28.1. (also vorgestern) und ich fahre kommenden Samstag am 6.2. – da muss man einfach Optimist sein, glaube ich…
Jetzt werde ich schnell noch etwas Nudeln kochen (noch bin ich ja in Frankfurt), damit ich noch was gegessen hab vor der Party heute Abend. Die Ersten kommen wohl gegen 7 – sollte grade noch passen….
P.S.: Das mit den Bilder klappt wohl noch nicht so gut. Naja. Nächstes Mal vielleicht…
Tags: Blog · Bulgarien
…komme ich nicht oft dazu hier zu schreiben.
Der Wahlkampf ist inzwischen um und das Ergebnis kennen ja sicherlich noch die Meisten.
Inzwischen habe ich es auch zu Twitter geschafft und in absehbarer Zukunft hier auch ein entsprechendes Plugin einbauen…
Dass ich schreiben kann verdanke ich im Moment auch schonwieder OpenSource: Xubuntu läuft sogar auf meinem uralt-Rechner, immerhin ein AMD Athlon 800 MHz mit 512 MB RAM. Ich bin wahrlich begeistert. Und die ganze alte Musik von meiner NTFS-Platte geht auch – fast schon wieder sowas wie Normalität. Achja: das mit den Computerproblemen kommt daher, dass mein Laptop im Moment kaputt ist – und leider niemant weiterhelfen konnte: http://is.gd/i9Et Hoffe, die Reperatur klappt jetzt…
Die meiste ‚übrige‘ Zeit werde ich wohl wieder in OpenStreetMaps investieren, eine Art Wikipedia-Landkarte, echt ein spannendes Projekt und Frankfurt ist schon relativ weit. Gerade die ÖPNV-Karte hat’s mir angetan – aber das ist wohl nicht weiter verwunderlich. Lustig ist auch die Idee der OpenPisteMap – vielleicht bringts im Winterurlaub ja was. Oder ich logge mal die ein oder andere Piste…
Tags: Blog · Technik
Grandios. Angela Merkel scheint ‚ihren Roland‘ nicht so wirklich zu mögen… ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=wcICoz14euA
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| Ein Ballonfahrer hat sich verrirrt…. – wer hat die Geschichte nicht schon gehört. Aber bisher kannte ich das nur mit einem Informatiker, einem Mathematiker. Die Variante mit dem Management ist in der Tat noch etwas netter:
Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.“ |

Aus: Wikipedia, Author: Dominik Schäfer, Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 |
Die Frau am Boden antwortet: „Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten
und 58 Sekunden östlicher Länge.“
„Sie müssen Ingenieurin sein“ sagt der Ballonfahrer.
„Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“
„Nun“, sagt der Ballonfahrer, „alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“
Die Frau antwortet: „Sie müssen im Management tätig sein.“
„Ja,“ antwortet der Ballonfahrer, „aber woher wissen Sie das?“
„Nun,“ sagt die Frau, „Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise
bin ich jetzt irgendwie schuld!“
Danke an Gabi R. und Daniel R. für den Text!
Tags: Comedy